Künstliche Intelligenz: Was steckt hinter dem neuen Hype?

Vielleicht habt ihr es ja schon mitbekommen. Es gibt Neuigkeiten aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenzen. Für die einen völlig unbedeutend, für andere aber ein großer Schritt in Richtung Zukunft. Nun aber: Was ist dran an dem Social Media-Hype?

Um ehrlich zu sein könnte meine Arbeit mit der Überschrift bereits abgeschlossen sein. Der restliche Artikel hätte auch von einer künstlichen Intelligenz geschrieben werden können. Spoiler Alert: Ist er nicht. Für alle, die bis jetzt nur Bahnhof verstanden haben: Es geht um die künstlichen Intelligenzen von OpenAI. ChatGPT und Dall-E.

Die künstliche Superintelligenz?

Fangen wir an mit dem Bot ChatGTP. Dieser ist kein Chat-Partner, wie man ihn aus Supportbereich mancher Unternhemen kennt, sondern sogar ein sehr kompetenter Chat-Partner und beinahe allwissend. Auf jegliche meiner Befehle reagiert es problemlos oder entschuldigt sich bei Unwissenheit. Zu diesen Befehlen gehörten unter anderem eine Zusammenfassung unserer derzeitigen Lektüre im Deutschunterricht (Ich habe sie natürlich vorher gelesen und kann sie verifizieren), einfache Geburtstagsgrüße oder aber auch Ratschläge, bspw. zum Thema Schule. Insgesamt schienen mir die Antworten immer sehr menschlich, inhaltlich sowie vom Schreibstil. Das künstliche, wie man es von Siri, Alexa und Konsorten gewohnt ist, blieb aus. Ich persönlich hatte oft das Gefühl mit dem klischeehaften „alten weisen Mann“ à la Dumbledore aus Harry Potter, der alle Aspekte des Lebens in und auswendig kannte, zu reden.

Hier ein paar Beispiele:

Bildgenerator Dall-E

Dall-E hingegen ist eine bildgenerierende KI. Anhand einer beliebig langen Beschreibung (in englischer Sprache) werden dem Anwender 4 Bilder vorgeschlagen. „4 BiLdEr DiE iCh AuCh SeLbSt GoOgLeN kÖnNtE“, mag man meinen, aber so ist es nicht.

Ich kann zwar nicht ausschließen, dass Bilder die zum Training der KI verwendet wurden auch in der Google Bildersuche auftauchen, aber die Ergebnise sollen komplett neu generiert sein. Die KI stellt nämlich anhand ihrer großen Datenbank und bestimmter Algorithmen völlig neue Bilder zusammen, ähnlich wie ein Mensch mit viel Phantasie.

Die Benutzung von Dall-E hingegen war genauso einfach, wie die von ChatGPT. Einfach einen Satz eingeben und sich an den Ergebnissen erfreuen. Allerdings existiert auch hier ein Nachteil bezüglich der Ergebnisse. Die sind meistens zwar echt gut, aber oft auch nicht fehlerfrei. So werden häufig Menschen und Gesichter, manchmal auch andere Gegenstände, nur verzerrt dargestellt. In den meisten Fällen kann man dies aber mit einer längeren und deutlicheren Beschreibung beheben.

Dall-E hingegen zeigte mir, als ich nach Bildern beider KI’s fragte, folgendes:

4 Bilder von suppen-, soßen- und gebäckähnlichen Gerichten (oder etwas was zumindest daran erinnert). Ein komisches und unerklärliches Ergebnis, wie ich finde, da die Technik aber noch in der Entwicklung ist, wird sich das bestimmt früher oder später klären.

Insgesamt ist aber auch diese ein sehr nices Tool und dank kostenloser und freier Nutzung der Ergebnisse konnte ich das Titelbild dieses und weiterer Artikel damit generieren. Falls ihr euch also fragt wieso die Titelbilder manchmal so komisch bzw. abstrakt aussehen, dann wisst ihr jetzt: Es sind Ergebnisse aus Dall-E.

Berichtet aber doch auch mal von euren Erfahrungen oder Ergebnissen mit den neuen Instrumenten. Wie findet ihr die gegeben Möglichkeiten und wie denkt ihr wird sich das ganze noch in Zukunft entwickeln? Könnte es sogar irgendwann für die Menschheit gefährlich werden, wie es in diversen Science-Fiction Filmen und Büchern schon prophezeit wurde? Schreibt es gerne in die Kommentare.

Lasst mich diesen Artikel nun mit einem Zitat beenden. Aber nicht irgendeinem Zitat. Dieses wurde von ChatGPT als eines der “besten Zitate” vorgeschlagen und ich finde es thematisch passend:

“Der beste Weg, die Zukunft vorherzusagen, ist, sie zu gestalten.”

Peter Drucker

  • von Christian

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