Das Problem mit den Einweg-Vapes

Bestimmt haben viele schon einmal was von diesen elektronischen Vapes gehört, die Elfbars genannt werden und jeder hat auch sicherlich schon mal jemanden mit so einem Teil gesehen.

„Die sind nicht so schädlich wie normale Zigaretten, deshalb rauche ich die“, bekam man als Antwort auf die Frage, warum sie denn sowas rauchen. Dass diese Dinger nicht so unproblematisch sind, wie sie einem suggeriert werden, könnt ihr hier erfahren.

Zuerst einmal ein paar grundlegende Informationen. Die Vapes selbst sind aus China und zuvor gab es sowas ähnliches bereits, nur waren diese nachfüllbar und wurden nicht nach einem Mal benutzen sofort weggeworfen. Bei diesen E-Zigaretten hat man um die 600 Züge bis sie dann entsorgt werden. Vor allem gelten sie als Alternative für Raucher, die zwar vom Rauchen loskommen wollen, aber das Prinzip mit dem Dampf nicht aufgeben wollen. Das Problem liegt aber darin, dass sie sehr ansprechend für Jugendliche gestaltet sind, weil sie bunt sind und einfach in der Handhabung. Wieder mal trägt auch Social Media einen Teil der Schuld, da Influencer auch oftmals die Einweg-Vapes vor ihren Zuschauern benutzen, was Nachahmungspotenzial schafft. 

Da die Vapes Nikotin enthalten, werden Jugendliche also bereits in jungen Jahren an diese süchtig-machende Substanz gewöhnt und steigen eventuell später auf die noch schädlicheren normalen Zigaretten um.

Außerdem entsteht bei der Erhitzung des Liquids Formaldehyd, welches krebserregend ist. Zudem raucht man etliche Schwermetalle ein, die das Zellgewebe zerstören. Allgemein ist also das Papen schädlich für das Herz-Kreislaufsystem und die Lunge, wobei der Dampf zusätzlich das Entzündungsrisiko steigert. Somit entstehen bereits bei wenigem Gebrauch Husten, Reizungen der Schleimhäute und Kopfschmerzen und die Langzeitschäden sind noch nicht mal erforscht !

In den USA kamen viele Leute wegen einer vermeintlichen Lungenentzündung ins Krankenhaus, was aber später als eine neue Krankheit identifiziert wurde, die dem Vagen verschuldet war. Dort herrschen im Bezug auf E-Zigaretten zusätzlich noch laschere Regeln als in der EU.

Aber nicht nur für unsere Gesundheit stellen die Vapes eine immense Gefährdung dar.

Die Einweg-Vapes sind mit einem Lithium-Ionen Akku ausgestattet, welcher so nicht im Hausmüll entsorgt werden kann. Gerade wegen der komplizierten Entsorgung werden sie oft nicht fachgerecht entsorgt. Dazu kommt noch, dass man die Akkus eigentlich wieder aufladen könnte und eigentlich somit auch wiederbenutzten könnte. Zusätzlich enthalten die Akkus chemische Stoffe, welche kompliziert im Abbau und der Reingewinnung sind. Oftmals ist dieser Prozess sehr giftig und radioaktiv. Das Recyceln ist zwar möglich, aber zu schwierig und kompliziert.

Um die Umweltbelastung zu veranschaulichen:

-5 Einweg Vapes entsprechen der elektronischen Leistung eines Handys

-> nach 5 E-Vapes schmeißt man quasi ein Handy weg

Diese Dinger werden auch noch millionenfach in Deutschland verkauft, pro Monat.

Allein diese Fakten sollten zum Nachdenken anregen.

Ein ganz anderes Problem ist es, dass oft auch Fälschungen verkauft werden, die keiner Qualitätskontrolle unterliegen und somit eventuell höhere Mengen an Nikotin beinhalten und andere Stoffe, anders als es die EU vorschreibt. Diese bieten ein höheres Potenzial für Reizungen im Hals und in der Lunge.

Hoffentlich verstehen mehr Leute, was es mit diesen E-Vapes auf sich hat.

Nur, weil es ein Trend ist, ist dem nicht Folge zu leisten und es heißt noch lange nicht, dass es gut ist!!!

  • von Alicia

2 Antworten auf „Das Problem mit den Einweg-Vapes“

    1. Hey, das Bild ist nicht von mir. Habe es mir von einem Bekannten zusenden lassen, weil ich nicht einfach ein Bild aus dem Internet nehmen kann 🙂

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